Glossar Lohn und Gehalt

Glossare

Begriff Definition
Altersteilzeit

Durch das Dritte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurde das Altersteilzeitgesetz ab 1. Juli 2004 umfassend geändert. Kernpunkt der Änderung war zum einen eine Vereinfachung der Berechnung des Aufstockungsbetrags durch die Einführung eines sog. Regelarbeitsentgelts und zum anderen eine gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzsicherung der Wertguthaben. Außerdem wurde die Regelung gestrichen, nach der die bisherige Arbeitszeit auch bei nicht tarifgebundenen Arbeitnehmern auf die Hälfte der tariflichen Arbeitszeit zu reduzieren war.

Die Änderung gilt für alle Arbeitnehmer, die nach dem 30. Juni 2004 mit der Altersteilzeit begonnen haben. Wurde mit der Altersteilzeitarbeit vor dem 1. Juli 2004 begonnen, gelten die früheren Vorschriften weiter. Diese Regelung stellt sicher, dass Arbeitnehmer, die mit ihren Arbeitgebern vor der Gesetzesänderung eine Altersteilzeitvereinbarung geschlossen haben, ihre Altersteilzeitarbeit zu den früheren Bedingungen planmäßig abwickeln können. Im Hinblick auf den damals möglichen Gesamtzeitraum der Altersteilzeit von zehn Jahren werden diese Altfälle allerdings spätestens im Laufe des Jahres 2014 ausgelaufen sein.

Berufsgenossenschaft - Unfallkassen

Prävention hat das Ziel, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhindern sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen nehmen diesen gesetzlichen Auftrag wahr. Zu ihren Aufgaben gehören Beratung und Überwachung, Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Information. Ist Ihnen unklar, welcher Unfallversicherungsträger für Sie zuständig ist, können Sie sich gerne telefonisch bei der kostenlosen Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung (0800 60 50 40 4) erkundigen. Dort gibt man Ihnen gern Auskunft und verbindet Sie ggf. direkt weiter.

 

Betriebsnummer

Auswelchem Grund wird eine Betriebsnummer benötigt? Betriebe benötigen zur Meldung der bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer an die Sozialversicherung eine Betriebsnummer, die ein wichtiges Ordnungsmerkmal im Bereich der sozialen Sicherung darstellt.

Wann wird eine Betriebsnummer benötigt? Mit der Einstellung des ersten Beschäftigten (450-Euro-Kräfte, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Auszubildende) ist eine Betriebsnummer erforderlich.

Wie kann die Betriebsnummer beantragt werden? Eine Betriebsnummer kann telefonisch, schriftlich, perFax oder Mail sowie online beantragt werden. Das Antragsformular befindet sich im Internet unter www.arbeitsagentur.de (>Unternehmen >Sozialversicherung >Betriebsnummernvergabe).  

Datenstelle der Träger der Rentenversicherung

Die Träger der Rentenversicherung unterhalten gemeinsam eine Datenstelle, die von der Deutschen Rentenversicherung Bund verwaltet wird. Sie können durch die Datenstelle auch die Ausstellung von Sozialsversicherungsausweisen veranlassen.

Einzugsstelle Garten- und Landschaftsbau

Alle Arbeitgeber des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues, in deren Betrieben bzw. Betriebsabteilungen der Grünbranche überwiegend Arbeiten auf fremden Grundstücken ausgeführt werden, sind aufgrund der Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge Berufsbildung Ost und West durch den Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung verpflichtet, ihren Betrieb beim Ausbildungsförderwerk Garten- Landschafts- und Sportplatzbau e. V. , AuGaLa, Alexander-von-Humboldt-Str. 4, 53604 Bad Honnef, anzumelden. Von Arbeitgebern des Wirtschaftszweiges ist seit 1977 eine Ausbildungs-Umlage abzuführen.  Die EWGaLa hat es übernommen, im Auftrag des AuGaLa die Erfassung der Arbeitgeber und den Umlageeinzug vorzunehmen.

Die Arbeitgeber des Baunebengewerbes, in deren Betrieben nicht überwiegend Pflegearbeiten ausgeführt werden (ab 50 % der geleisteten Stunden) und die damit in die Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft gemäß § 101 ff SGB III fallen, sind darüber hinaus gesetzlich verpflichtet, an die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Winterbeschäftigungs-Umlage  zu zahlen. Seit Anfang 1974 zieht die gemeinsame Einrichtung des Berufsstandes aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit von den Betrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues, die der Produktiven Winterbauförderung angeschlossen sind, die Winterbeschäftigungs-Umlage gemäß § 354 ff SGB III in Verbindung mit der Winterbeschäftigungs-Verordnung ein.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.ewgala.de.

*Unsere Dienstleistungen im Bereich Lohnbuchhaltung umfassen ausschliesslich die lfd. Lohn- und Gehaltsabrechnungen gemäß § 6 Ziffer 4 STBerG

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